Erste Homosexuelle Demo in Münster

Münster feiert Jubiläum der ersten Homosexuellendemonstration Am 29. April 1972 gingen zum ersten Mal homosexuelle Deutsche auf die Straße, um für ihre Rechte zu demonstrieren. Zur Gruppe der Demonstranten gehörten nicht nur etliche schwule Männer. Auch zahlreiche lesbische Frauen waren damals schon mit von der Partie. Dieses besondere Ereignis feiert nun sein 50-jähriges Jubiläum. Ein toller Anlass, um zurückzublicken. Seit diesen Demonstrationen konnte die homosexuelle Bewegung in Deutschland einiges bewirken. Queers wurden in vielen Bereichen mit mehr Rechten bedacht. Es gibt jedoch auch zweifelsohne noch viel zu tun. Genau das wissen unter anderem auch die vielen Aktivisten und Aktivistinnen, die sich jeden Tag aufs Neue für mehr Gleichberechtigung und Toleranz einsetzen. Die Demonstration vor 50 Jahren Vielleicht hätten nur wenige damit gerechnet, dass gerade eine Stadt wie Münster, die einen eher konservativen Ruf genießt, Schauplatz der ersten Demonstration zur…
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Lil Nas X kommt nach Deutschland

Lil Nas X kommt auf große Tournee – Zwei Konzerte in Deutschland geplant Der Rapper Lil Nas X, der schon öfter zu seiner Homosexualität Stellung genommen hat, beginnt im September 2022 seine große Welttournee. Ab November stehen dann auch einige Konzerte in Europa an. In Deutschland sind zwei Konzerte in Berlin und Hamburg geplant. Die „Long Live Montero“-Tour: Die Fans freuen sich Die Welttournee wird unter den Namen „Long Live Montero“ laufen. Es handelt sich um die erste Tournee in dieser Größenordnung für den Rapper. Neben Deutschland sind auch Auftritte in der Schweiz, in Österreich, in Amsterdam und Paris geplant. Auf seinem Twitter Account lädt er jeden dazu ein, sein Konzert zu besuchen, ansonsten sehe er sich gezwungen, auf Instagram einen Livestream zu starten, in dem er weine. Der Künstler ist für seinen Humor und seinen Sarkasmus bekannt. Dementsprechend wissen seine Fans ganz bestimmt, wie sie dieses Statement einordnen müssen. https://www.youtube.com/wa…
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Die EU sanktioniert Ungarn

Die EU setzt Sanktionen gegen Ungarn und setzt damit ein Zeichen für die queere Community Ungarn und seinem politischen Oberhaupt Viktor Orbán drohen nun die Kürzung finanzieller Fördermittel aus der EU. Als Begründung hierfür wird die queerfeindliche Politik, die der wiedergewählte Präsident in seinem Land verfolge, angeführt. In der letzten Zeit sorgte Ungarn für negative Schlagzeilen. Immer wieder wurde, auch seitens der EU kritisiert, dass viele Queers dort Diskriminierung und Intoleranz ausgesetzt sind. Nicht nur das Denken der Menschen, sondern auch die Gesetzgebung im Land spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. So ist es homosexuellen Paaren in Ungarn beispielsweise verboten, Kinder zu adoptieren. Auch Inhalte rund um LGBTQI+ wurden vom Lehrplan an den Schulen gestrichen. Fast schon scheint es so, als sei es das Ziel, das Thema auszuklammern, um es bestmöglich ignorieren zu können. Eine derartige Ausgrenzung sei nicht im Interesse der EU und deshalb mü…
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Ola Hoftun Lillelien hat sich geoutet

Norwegischer Handballer Ola Hoftun Lillelien outet sich als homosexuell Selbst in der heutigen vergleichsweise offenen Gesellschaft wirken Outings aus der männlichen Sportwelt oft als „besonders“. Manche Fans reagieren mit Empörung, die meisten aber mit Toleranz und Verständnis. Nun hat sich mit Handballer Ola Hoftun Lillelien ein weiterer männlicher Sportler als homosexuell geoutet. Auch er dürfte sich viele Gedanken darüber gemacht haben, die die Menschen reagieren werden. „Ich werde bei einem hübschen Jungen landen“ Ola Hoftun Lillelien spielt in der Erstliga bei Drammen HK, einer Stadt mit etwa 100.000 Einwohnern in der Nähe von Oslo. Bevor er sich öffentlich auf seinem Instagram Profil als homosexuell outete, ging er zu Freunden, Familie und seinen Teamkameraden und meinte zu ihnen, dass er wohl nicht bei einem hübschen Mädchen, sondern eher bei einem hübschen Jungen landen werde. Die Reaktionen seines direkten Umfeldes sollen ausschließlich positiv ausgefalle…
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Die Versteigerung der Wachowski Schwestern

Wachowski Schwestern: Versteigerung von Filmunikaten für den guten Zweck Die Wachowski Schwestern haben der Filmwelt Meilensteine wie die „Matrix“-Reihe und „V wie Vendetta“ geschenkt. Nun möchten sie den Fans auf andere Weise eine große Freude machen. Im Rahmen einer Versteigerung soll eine Organisation, die sich für trans Kids einsetzt, unterstützt werden. Unter anderem kommen viele Originalrequisiten aus ihren Filmen und andere wertvolle Unikate unter den Hammer. Das gesammelte Geld soll dann an die „Protect & Defend Trans Youth Fund“ gehen, die sich für die Rechte und die Integration von transsexuellen Kindern und Jugendlichen einsetzt. Im Mittelpunkt der Versteigerung stehen hauptsächlich Originalrequisiten der Matrix-Reihe. Was wird alles versteigert? Auf Twitter machte Lilly Wachowksi, damals bekannt unter den Geburtsnamen Andy Wachowski, bekannt, dass es eine große Auktion geben würde, in der vor allem Matrix Fans und Sammler einiges finden könnten, was si…
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Wegweisendes Urteil für HIV-Positive

HIV-Infektion in Simbabwe ist nicht mehr strafbar Das HI-Virus stellt in vielen Ländern der Welt immer noch ein hohes Risiko dar… unter anderem in Simbabwe. Es gibt viele Menschen, die sich täglich mit dem gefürchteten Virus anstecken und dieses danach – entweder wissentlich oder unwissentlich - verbreiten. In Simbabwe und in vielen anderen afrikanischen Ländern besteht das Problem, dass sich viele HIV-Infizierte gar nicht erst trauen, offen über ihre Infektion zu sprechen. Denn: Bis vor Kurzem galt oft, dass eine Infektion mit einer Gefängnisstrafe von bis zu 20 Jahren geahndet werden konnte. Damit soll jetzt nun Schluss sein. Der Grund dafür ist eine Änderung der bestehenden Gesetze. Viele sehen die Entscheidung, als eine Art der Annäherung an die homosexuelle Community in dem afrikanischen Land. Doch von tatsächlicher Gleichberechtigung sind homosexuelle Männer in Afirka noch weit entfernt. Wie so oft sind es jedoch die kleinen Schritte, die zählen. Gesetze gegen…
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Die Deutsche Bahn gendert nun

Deutsche Bahn: nichtbinäre Personen bekommen eigene Anrede Das Oberlandesgericht in Frankfurt hat der Deutschen Bahn auferlegt, eine alternative Form der Anrede für nichtbinäre Personen einzuführen. Falls dem Urteil nicht nachgekommen würde, könnte dies Geldstrafen in einer Höhe von bis zu 250.000 Euro mit sich bringen,… Und das PRO gebuchtes Ticket. Die neuen Regelungen beziehen sich aktuell (noch?) auf die Frage- und Ausfüllbögen im Onlineticketschalter der Deutschen Bahn. Ob das Ganze noch weiter ausgeweitet werden wird, bleibt abzuwarten. Der Grund für die Neuerungen: Bisher keine passende Anrede für nichtbinäre Personen Wie kam es überhaupt dazu, dass die Deutsche Bahn hier umdenken muss? Der Stein wurde von Bahncard Besitzer Robin Nobicht ins Rollen gebracht. Er entschied sich vor einiger Zeit dazu, sein angeborenes Geschlecht aus seiner Geburtsurkunde entfernen zu lassen. Seither ist bei ihm „ohne Angabe“ vermerkt. Und genau das sollte nun auch auf seine anderen …
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Die neue Begrüßung bei der Tagesschau

Begrüßung bei der Tagesschau löst Diskussionen aus Ein einfacher Satz sorgt aktuell für große Aufregung in der Medienwelt und jeder hat – zumindest gefühlt – etwas zur Thematik beizutragen. Der Stein des Anstoßes ist die neue Begrüßung bei der Tagesschau. Seit der Erstausstrahlung im Jahre 1952 wurde das Publikum mit den Worten: „Guten Abend, meine Damen und Herren, ich begrüße Sie zur Tagesschau.“ Verbal in Empfang genommen. Nun begrüßte der Chefsprecher der ARD-Nachrichtensendung, Jens Riewa, das Publikum mit einem einfachen: „Guten Abend und willkommen zur Tagesschau.“ Dieser einfache Satz ist nun der Auslöser für hitzige Diskussionen im Internet. Empörung und Begeisterung – es ist sichtlich schwer, alle zufriedenzustellen Über kaum ein Thema wird aktuell so viel (und so leidenschaftlich) diskutiert, wie über das Gendern. Während der Wechsel auf die geschlechtsneutrale Ansprache vor allem von vielen Mitgliedern der LGBTQI+ Community unterstützt wird, gibt es mindes…
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Jen Psaki kritisiert die Republikaner

Jen Psaki: Hass auf queere Menschen ist „hart und grausam“ In ihrem Podcast „News Not Noise“ war unlängst die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, zu Gast. Eigentlich ist sie für ihre Coolness am Rednerpult bekannt. Doch in besagtem Podcast zeigte sie sich von einer besonders emotionalen Seite. An der ein oder anderen Stelle kämpfte sie sogar mit den Tränen. Eine Frage, die an dieser Stelle aufkommen dürfte, ist: Was bringt die – ansonsten so - toughe Powerfrau so sehr aus der Fassung? Die Antwort: Psaki äußerte sich zu der Art von Hass, mit denen Queers in Amerika seitens der Republikaner konfrontiert werden. Anhand etlicher Beispiele zeigte sie auf, unter welchem Druck die Betroffenen leben müssen. Es ließe sie fassungslos zurück, wenn sie sich damit beschäftige, wie in manchen US-Staaten gegen die Community gehandelt werde – beispielsweise auf der Basis von Gesetzen und Mobbing. Queere Jugendliche in Amerika sind besonders stark von Diskriminierung bet…
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