Der Hamburger CSD war ein voller Erfolg!

Die Stadt Hamburg ist nicht nur für ihre Reeperbahn, sondern auch für ihre bunten und wichtigen CSDs bekannt. Auch in diesem Jahr wurde der CSD in der Hansestadt gefeiert. Ein wichtiges Thema war unter anderem der Hinweis darauf, dass viele Queers auch in der heutigen Zeit noch Gewalt und homophoben Übergriffen ausgesetzt sind.

Aktuellen Angaben zufolge haben sich etwa 250.000 Menschen auf die Straße begeben, um für die Rechte der Community einzutreten.

Die Veranstalter haben sich überaus positiv geäußert. Nach zwei Jahren Pause (wegen Corona) durfte nun auch wieder im „hohen Norden“ für die gute Sache eingetreten werden. Vielen Menschen sah man an, dass sie den CSD in Hamburg in vollen Zügen genossen.
Auch das Wetter spielte mit.

Hamburger CSD 2022

Der CSD Hamburg: Ein Blick auf die Details

Laut Veranstalter waren in diesem Jahr so viele Gruppen wie noch nie beim CSD mit dabei. Insgesamt sollen mehr als 80 von ihnen auf die Rechte von queeren Menschen aufmerksam gemacht haben. Die Strecke der Parade zog sich quer durch die Hansestadt, so dass es schwer war, nicht mitzubekommen, dass das Wochenende unter der Regenbogenflagge stand.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Trucks, auf denen DJs mit den unterschiedlichsten Songs der Masse einheizten.

Apropos „Masse“: Hamburg bewies in diesem Jahr einmal mehr, dass es – neben der aktiven Teilnahme am Straßenrand oder AUF der Straße – auch möglich ist, die Community auf andere Weise zu unterstützen. So hatten sich in diesem Jahr besonders viele Menschen dazu entschlossen, ihre Häuser im „CSD Stil“ zu schmücken.

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Eine wichtige Botschaft: Niemand soll benachteiligt werden

Die Botschaft des Hamburger CSD war klar: Es wurde gefordert, dass niemand wegen seiner sexuellen Orientierung benachteiligt werden darf. Viele betonten in diesem Zusammenhang jedoch auch, dass der Wunsch nach mehr Toleranz und Gleichberechtigung nicht nur an Tagen, an denen der CSD gefeiert wird, sondern generell aktuell sein muss.

Im Rahmen der Parade und im Zusammenhang mit den verschiedenen Kundgebungen wurde unter anderem auch betont, dass in der Vergangenheit schon viel für die Community erreicht worden sei. Dennoch sei hier noch Luft nach oben.

Leider sei es auch heute, im 21. Jahrhundert, noch nicht möglich, sich als queerer Mensch überall unbesorgt auf der Straße zu zeigen – und genau das müsse sich ändern.

Auch viele Prominente beim CSD Hamburg vertreten

Nicht nur „Normalos“ und Politiker zog es an den Straßenrand, zu den Kundgebungen und auf die Trucks. In der Masse der Feiernden ließen sich auch viele Gesichter aus dem Boulevard entdecken. Unter anderem waren zum Beispiel „Nacktschnecke“ Micaela Schäfer, Olivia Jones und „Promis unter Palmen“-Start Claudia Obert mit von der Partie.

Besonders viel war – wie auch in etlichen Jahren zuvor – im Stadtteil St. Pauli los. Hier wurde unter anderem auch die Closing Party gefeiert. Danach verlief sich die Feiergemeinde in die Nacht. Bis in den frühen Morgen wurde noch weiter gelacht, kommuniziert und geflirtet.

Hamburg hat es einmal mehr geschafft, ihrem guten CSD Ruf gerecht zu werden. Und obwohl so ausgelassen und frenetisch gefeiert wurde, wurde nicht die wichtige Botschaft vergessen, die mit jedem CSD einhergeht. Eigentlich könnte die Message – nicht nur in Hamburg – mit den Worten „Wir haben schon viel erreicht, aber es ist auch noch viel zu tun!“ zusammengefasst werden.

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Umso schöner, dass sich mittlerweile auch viele Verantwortliche der Politik hinter die Community stellen und keinen Zweifel daran lassen, dass sich für eine vollkommene Gleichberechtigung noch einiges ändern muss.

 

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