Wer passt zusammen?
Während manche homosexuellen Paare schon seit Jahrzehnten glücklich zusammen sind, scheinen manche Beziehungen von Vornherein zum Scheitern verurteilt zu sein. Doch woran liegt das eigentlich? Wie kann eine möglichst erfolgversprechende Basis für eine Partnerschaft gelegt werden?

Viele Wissenschaftler sind der Meinung, dass vor allem Männer, die einander sehr ähnlich sind und beispielsweise dieselben Hobbys haben, gut zusammenpassen.

Gemeinsame Interessen stehen für einen kontinuierlichen Austausch

Wer nicht mehr miteinander sprechen kann und keine Ambitionen hat, diesem Umstand entgegenzuwirken, trägt seine Beziehung meist langsam, aber sicher zu Grabe. Im Umkehrschluss gilt, dass der Gesprächsstoff eher selten ausgeht, wenn sich beide Männer für dieselben Themen begeistern können.

Egal, ob gemeinsamer Sport, die Leidenschaft für Filme oder ähnliches: solange eine gemeinsame Kommunikationsbasis besteht, stehen die Chancen, auf viele gemeinsame, glückliche Stunden gut.

Selbstverständlich wäre es jedoch auch ein wenig naiv anzunehmen, dass allein ein gemeinsames Hobby die Grundlage für ein „… und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage!“ bilden würde. Ja, es ist schwer, über Jahrzehnte eine glückliche Partnerschaft zu führen und nicht bei den besonders „tiefen Tiefen“ des Alltags aufzugeben. Daher ist es selbstverständlich auch wichtig, dass beide Männer dazu bereit sind, Kompromisse einzugehen.

Richtig streiten will gelernt sein

Keine Beziehung kommt ohne Streit aus. Hierbei handelt es sich jedoch um einen Umstand, der nicht zwangsläufig als „dramatisch“ angesehen werden muss. Im Gegenteil! Wer sich respektiert, kann mitunter auch wunderbar miteinander streiten.

Besonders wichtig ist es dabei jedoch auch, den anderen nicht zu verletzen und Grenzen zu überschreiten. Wenn ein Stadium erreicht wurde, in dem keiner mehr beim geringsten Streit Angst hat, verlassen zu werden, ist schon viel erreicht.

Ehrlichkeit, Toleranz und Verantwortung

In einer glücklichen Beziehung werden oft nicht nur Hobbys und Leidenschaften, sondern auch besondere Werte miteinander geteilt. Wer beispielsweise monogam leben möchte und viel Wert auf Treue mit all ihren Facetten legt, dürfte beispielsweise nicht – bzw. nicht besonders lange – mit einem passionierten Swinger-Partner glücklich werden.

Zum Beginn einer Partnerschaft ist es daher sinnvoll, ehrlich zu sich selbst zu sein und nicht zu versuchen, den jeweils anderen verändern zu wollen. Liebe bedeutet, den potenziellen Partner so zu akzeptieren, wie er ist. Falls dieser dementsprechend nicht zum eigenen Charakter passt, ist es möglicherweise besser, realistisch zu bleiben, sich nicht durch die rosarote Brille blenden zu lassen und sich stattdessen weiter auf die Suche nach einer langfristigen Beziehung zu begeben, in der dann beide zu 100 Prozent glücklich sind.

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