Bei Piercings handelt es sich um einen Trend, der vor allem in den 1990er Jahren begonnen und nie wirklich aufgehört hat. Vor allem der Bereich der Intimpiercings entwickelt sich kontinuierlich weiter. Doch weshalb ist diese Art von Schmuck 2021 eigentlich immer noch so beliebt?

Welche Vorteile bieten Piercings? Und weshalb finden viele Männer mit Ringen und Steckern so attraktiv?

Die folgenden Gründe zeigen auf, dass es sich manchmal doch lohnt, mit Trends mitzuschwimmen und an diesen festzuhalten.

Intimpiercings sind hoch im Trend

Grund Nr. 1: Intimpiercings kommen oft unerwartet

Beim Gedanken an Intimpiercings haben viele Menschen einen stark tätowierten, Lederkluft tragenden Mann vor sich. Dass die Realität jedoch meist vollkommen anders aussieht, durften schon etliche Menschen erfahren.

Vielen Männern wird es schlicht – beispielsweise aufgrund ihres Jobs oder ihrer Kleidung – nicht zugetraut, dass sie ihren Intimbereich auf diese Weise geschmückt haben.

Der „Wow!“-Effekt lässt hier meist nicht lange auf sich warten. Dabei ist es dann übrigens vollkommen unerheblich, ob der Penis nur mit einem Ring oder mit einer kompletten Schmuckkombination gedacht wurde. Allein die Tatsache, dass ein Mensch unter seiner Kleidung nicht so aussieht, wie erwartet, macht oft noch ein wenig neugieriger.

Grund Nr. 2: Intimpiercings sehen gut aus

An dieser Stelle sollte auch der optische Aspekt nicht vernachlässigt werden. Denn: es gibt durchaus viele Menschen, denen Intimpiercings besonders gut stehen.

Passen Typ und Schmuck zusammen, ergibt sich so oft ein besonders stimmiges und authentisches Bild. Ob dann letztendlich auf Stecker, Ringe oder beides gesetzt wird, ist natürlich Geschmackssache. Fest steht: Wer sich ein wenig Zeit nimmt und sich gegebenenfalls beim Piercer des Vertrauens beraten lässt, kann seinen eigenen Typ (und Intimbereich) auf erotische Weise unterstreichen.

Besonders praktisch ist in diesem Zusammenhang natürlich auch, dass die Auswahl an Schmuckstücken in der heutigen Zeit sehr groß ist. Von „schlicht“ bis „ausgefallen“ gibt es so gut wie alles.

Grund Nr. 3: Intimpiercings wirken „verrucht“

Auch wenn Intimpiercings in der heutigen Zeit von vielen verschiedenen Menschen getragen werden, wird mit ihnen immer noch ein leicht verruchtes Image verbunden. Stäbe, Ringe und Co. wirken dirty und laden – nicht nur im Zuge eines klassischen One Night Stands – dazu ein, auf „Erkundungstour“ zu gehen.

Selbstverständlich lässt sich mit den Trägern dieser Schmuckstücke jedoch meist auch wunderbarer, zärtlicher Blümchensex genießen.

Grund Nr. 4: Die Sache mit dem Gefühl

Mit ein wenig Feingefühl und mit der richtigen Technik lassen sich Piercings beim Sex natürlich auch fühlen.

Gerade für den passiven Part ergibt sich hier oft ein ganz besonderer Kick, der sogar dafür sorgt, dass sich viele Gays – zum Beispiel im Chat – bewusst auf die Suche nach gepiercten Männern begeben. Doch Vorsicht! Intimpiercings sind kein „Freifahrtschein“ für Dick-Pics! Oder anders: nur weil ein Penis gepierct ist, bedeutet dies nicht, dass das Gegenüber in Begeisterungsstürme ausbricht. Auch der berühmte „Rest“ muss stimmen.

Sind Intimpiercings gefährlich?

Sauber und unter hygienischen Umständen beim Profi gestochen, geht von Intimpiercings in der Regel kein allzu großes Risiko aus. Klar: es ist möglich, dass sich der Bereich entzündet und schmerzt. In dieser Hinsicht unterscheiden sich Intimpiercings jedoch nicht von klassischen Piercings an anderen Stellen. Im Falle entsprechender Reaktionen muss der Schmuck entfernt und der Hautarzt kontaktiert werden.

Gleichzeitig ist natürlich – unter anderem gerade aufgrund der „besonderen Position“ – hier ein wenig mehr Vorsicht geboten. Sauberkeit und eine regelmäßige Pflege spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, möglichst viel Spaß mit dem Schmuckstück zu haben.

Manchmal entsteht aus „nur einem Ring“ sogar eine richtige Leidenschaft, die dafür sorgt, dass die unterschiedlichsten Stellen mit Highlights bedacht werden.

 

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