Geschlechtskrankheiten

Geschlechtskrankheiten gehören für viele Menschen oft zu den Problemen, mit denen ohnehin „meist nur die anderen“ konfrontiert werden.

Dabei ist das Risiko, sich im Laufe seines Lebens anzustecken, hoch. Gerade dann, wenn öfter die Partner gewechselt werden und ein entsprechender Schutz durch Kondome vernachlässigt wird, deutet vieles darauf, dass irgendwann ein Arztbesuch ansteht.

Glücklicherweise besteht jedoch die Möglichkeit, das eigene Risiko einer Infektion mit Hepatitis, Chlamydien und Co. zu senken. Wer hier aufmerksam ist, schützt nicht nur sich selbst, sondern kann auch mit dabei helfen, dass sich die entsprechenden Krankheiten nicht zu schnell verbreiten.

Kurz: der Schutz vor Geschlechtskrankheiten sollte für alle selbstverständlich sein, auch wenn viele der Beschwerden nicht tödlich, sondern „nur“ unangenehm sind.

Doch wie kann Geschlechtskrankheiten eigentlich genau vorgebeugt werden? Die folgenden Tipps helfen dabei, im Bett noch ein wenig sicherer unterwegs zu sein.

Der Klassiker: das Kondom

Wer an Safer Sex denkt, denkt unweigerlich an das Kondom. Es gilt als eine der „Hauptwaffen“ gegen HIV und andere Infektionen, die beim Sex übertragen werden können. Das Gummi-Sortiment der führenden Hersteller hat sich im Laufe der Zeit stark erweitert. Egal, ob es darum geht, mit besonders dünnen Kondomen für einen zusätzlichen Gefühlskick zu sorgen oder verschiedene Geschmacksrichtungen auszuprobieren: die Zeiten, in denen Gummis noch als „Mittel zum Zweck“ oder gar langweilig galten, sind vorbei.

Frühzeitiges Erkennen

Zugegeben: spätestens dann, wenn du einschlägige Symptome, zum Beispiel im Zusammenhang mit Feigwarzen, bei dir erkennst, ist es zu spät, der Geschlechtskrankheit bei dir vorzubeugen. In diesem Fall kannst du jedoch dafür sorgen, dass du deinen Partner nicht ansteckst.

Daher ist es umso wichtiger, deinen eigenen Körper genau zu beobachten und beispielsweise bei vermehrtem Juckreiz, Schmerzen beim Wasserlassen und Co. hellhörig zu werden. Im Zweifel solltest du natürlich einen Arzt aufsuchen.

Sollte eine entsprechende Krankheit bei dir festgestellt werden, NACHDEM du mit deinem Partner geschlafen hast, ist es wichtig, ehrlich zu bleiben. Erzähle ihm von deiner Diagnose, so dass er sich bei Bedarf sicherheitshalber auch checken lassen kann.

Eine verlässliche Hygiene

Was für den Rest deines Körpers gilt, gilt natürlich auch für dein bestes Stück! Besonders wichtig ist es hierbei jedoch auch, dass du es mit Hinblick auf deine Intimpflege nicht übertreibst.

Denn: so kannst du diesen empfindlichen Bereich noch angreifbarer für Infektionen und Co. machen.

Nutze daher vor allem klares Wasser und einschlägige Produkte, um Schleimhäute und Co. zu pflegen. Hier bilden sich erfahrungsgemäß ansonsten schnell Pilze, die zu Juckreiz und Schmerzen führen können.

Die Impfung

Gegen manche sexuell übertragbaren Krankheiten kannst du dich praktischerweise auch impfen lassen. Besonders weit ist hier die Impfung gegen HPV verbreitet. Wer seine Sexpartner häufig wechselt bzw. auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte sich über diese Möglichkeit informieren.

Die Kosten einer HPV Impfung werden von den Krankenkassen für Jungs bzw. junge Männer im Alter zwischen neun und 14 Jahren übernommen. Manche Krankenkassen sind hier noch ein wenig kulanter und zahlen eine Impfung auch über diese Altersgruppe hinaus. Denn: es handelt sich um ein Vorurteil, dass die HPV Impfung nur für Frauen sinnvoll sei. Auch Männer können an bösartigen Tumoren erkranken.

Fazit

Die Liste an Geschlechtskrankheiten, mit denen ein Mensch im Laufe seines Lebens in Kontakt kommen kann, ist lang. Manche Krankheiten sind „nur“ unbequem, andere können tatsächlich gefährlich werden.

Wer sein Sexleben in vollen Zügen – und weitestgehend sorgenfrei – genießen möchte, sollte sich nicht nur auf das Tragen von Kondomen verlassen, sondern auch mit Hinblick auf Impfungen, Hygiene und Co. aufmerksam bleiben.

Einen 100%igen Schutz vor Geschlechtskrankheiten gibt es jedoch nicht. Daher ist es wichtig, bei Symptomen, die hellhörig werden lassen, einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann die entsprechende Situation fachmännisch beurteilen.

Die Basis für Spaß am Sex ist deine Gesundheit

7 responses to “Wie schützt man sich vor Geschlechtskrankheiten?”

    1. @Falko hat da kann ich mich dir nur anschließen… obwohl ich ja bareback liebe hihi

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  1. Danke für diesen Wundervollen Beitrag. Ich freue mich das Randy sich so um unsere Bedürfnisse und Gesundheit sorgt und uns mit den ganzen tollen News unterhält und aufklärt.

    Macht bitte weiter so !!
    LG Timo 💖💖

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