Neue Serie mit Neil Patrick Harris auf Netflix

Der Streaming Dienst Anbieter Netflix ist um eine weitere Serie weiter. In „Uncoupled“ dreht sich alles um den schwulen Michael, der von How I met your Mother Liebling Neil Patrick Harris gespielt wird.

Michael ist seit etwa 17 Jahren mit seinem Partner Colin (gespielt von Tuc Walkins) zusammen. Eigentlich ist alles „perfekt“. Beide haben gute Jobs, verdienen viel Geld und wirken – zumindest nach außen – glücklich.

An Collins 50. Geburtstag möchte Michael eine Überraschungsparty veranstalten. Alles kommt jedoch anders, als Collin Michael verkündet, ihn verlassen zu wollen. Der Zuschauer begleitet den Protagonisten nun auf einer Reise, die in vielen Bereichen stark an „SATC“ erinnert und direkt binnen der ersten Minuten Fahrt aufnimmt.

Neue Serie mit Neil Patrick Harris auf Netflix

Michael ist nicht allein, aber eben Single

Michaels Problem: Er ist inzwischen über 40 Jahre alt und wird ganz spontan noch einmal auf „den Markt geworfen“. Hiermit muss man(n) erstmal klarkommen. Seine beiden Freunde Billy und Stanley helfen ihm dabei, so gut es geht.

Und damit das Ganze nicht langweilig wird, unterscheiden sich vor allem Billys und Stanleys Charakter mitunter deutlich voneinander. Billy hat eigentlich nur eines im Kopf: Sex mit jungen Typen. Stanley hat weniger Sex … Unter anderem auch deswegen, weil er in der Vergangenheit schon oft enttäuscht worden ist. Zudem leider er darunter, dass viele Männer, die er kennenlernt, extrem viel Wert auf Äußerlichkeiten legen … Und er weniger dem gängigen Schönheitsideal entspricht.

Bis Michael wieder Freude an Sex und Dating entdeckt, braucht es ein wenig. Aber je länger die Serie voranschreitet, desto mehr gönnt es ihm sicherlich auch der geneigte Zuschauer, dass er „nun endlich“ sein Glück findet.

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„Uncoupled“ – worin liegt eigentlich Michaels Problem?

Es wäre sicherlich falsch, „Uncoupled“ nur als „lustig“ zu bezeichnen. Denn: Die Serie kann mehr. Vor allem in den Szenen, in denen sich Michael mit seinem Dasein als unfreiwilliger Single und damit, wie sich die Suche nach dem „perfekten“ Partner verändert hat, auseinandersetzt, wird das Ganze schon fast nachdenklich.

Auch heterosexuelle Zuschauer dürften zustimmen, dass sich „der Markt“ im Laufe der Zeit deutlich verändert hat … Und das nicht nur aufgrund von Dating Apps. Wer hier seit mehr als 17 Jahren, wie Michael, nicht mehr „mitgespielt“ hat, kann schon verwirrt sein. Und genau das schafft Neil Patrick Harris, auf beeindruckende Weise darzustellen.

Emotional, aber eben auch doch sehr sexlastig

Trotz aller Gedanken über vergangene Zeiten und der über allem stehenden Frage „Warum ist meine Beziehung kaputt gegangen?“ sollte kein Zuschauer zu viel tiefgehende Unterhaltung erwarten. Klar: Es gibt emotionale Momente und sicherlich auch die ein oder andere Szene, in der sich der Zuschauer wiederfindet … Ein Großteil der Serie handelt jedoch, wie es auch bei SATC der Fall ist, eben von Sex.

Wer also die Geschichten rund um Carrie und Co. mochte, dürfte sich auch für „Uncoupled“ begeistern können. Hin und wieder werden durchaus einige Klischees bedient, aber die meisten dürften hiermit kein Problem haben.

Immerhin spielt die Serie nicht im Hier und Jetzt, sondern in den 1990er bis 2000ern. Und vielleicht war es ja auch gerade der Wunsch der Macher, genau das mit kleinen Details, wie zum Beispiel klassischen Stereotypen, auszudrücken?

Zu guter Letzt dürfte es natürlich auch die Fans von How I met your Mother freuen, „ihren“ Neil Patrick Harris in einer vollkommen neuen Rolle zu sehen. Der offen homosexuelle Schauspieler hat etliche Anhänger aus der queeren Szene gewinnen können. Privat hat er sein Glück mit seinem Mann David Burtka gefunden. Die beiden sind seit 2014 verheiratet.

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