Aus dem Leben von einem „Gay Opa“

Gay Opa

Ich arbeite als Pfleger in einem Stift und lerne die unterschiedlichsten Menschen kennen. Ich finde, jeder sollte in den letzten Jahren, Monaten oder Wochen eine sichere Umgebung haben, in der es möglich ist, sich selbst auszuleben und zu sich selbst zu stehen. Für mich ist es das Schönste, wenn die Patienten mir ihre Lebensgeschichte voller Freude noch einmal erzählen und ich ihre Hand halten kann, wenn sie sich an all die „schönen Zeiten“ erinnern.

Abschiede schmerzen in diesem Zusammenhang (und in meinem Beruf im Allgemeinen) immer besonders. Vor Kurzem musste ich meinen „Modezar“ verabschieden. Ich habe ihn scherzhaft so genannt, während er sich bei den Pflegern als „Gay Opa“ vorstellte. Wir hatten sofort einen guten Draht zueinander, da ich auch homosexuell bin und wir deshalb auf einer Wellenlänge lagen. Er erzählte mir viele Geschichten von seinen zahlreichen Abenteuern, Männern und Reisen.

Er kam nach Deutschland, um seine Wurzeln kennenzulernen, da seine Mutter von einem deutschen Soldaten geschwängert wurde, den sie nur mit Hass betrachtete. Deshalb machte er sich mit 50 Jahren allein auf den Weg nach Deutschland und lernte hier seine große Liebe kennen, weshalb er hierblieb. Eine Geschichte hat mich dabei besonders fasziniert, denn zu seiner Studienzeit hat er bei einem Praxisblock im Bereich „Fotografie und Kunst“ (er studierte Mode und Kunst in Paris) einen älteren Herren Anfang 60 kennengelernt. Er wurde zu seiner Muse.

Diese Geschichte hat mich so fasziniert, dass ich sie mit euch teilen muss. Unter anderem deswegen, weil es hier ab und an heiß herging. Aufgrund der Anonymität, die ich auf jeden Fall für ihn wahren möchte, habe ich die Handlung und die Namen ein wenig abgeändert. Doch die Geschichte ist erfüllt mit freier Liebe und einem interessanten Lebensabschnitt.

L’amour toujours: Mein Opa und sein Liebesleben

Während seines Studiums lernte Gay Opa Wilhelm einen Fotografen kennen, der zu der Zeit einen großen Namen hatte und viel gebucht wurde. Den echten Namen hat er mir nie verraten, jedoch nannte er ihn immer „Monsieur homme gris“ (Herr Grauer Mann). Er hatte sich damals für einen Praxisblock in seinem Atelier beworben und durfte seine praktischen Erfahrungen dort sammeln.

Als er zum ersten Mal das Atelier betrat, musste Monsieur bei seinem Anblick wohl kurz ohnmächtig geworden sein. Verwirrt eilten ihm seine Mitarbeiter zur Hilfe und ein wenig Riechsalz half dabei, ihn zurückzuholen. Exzentrisch und einzigartig, wie er war, lief er zu Wilhelm und drehte wohl vollkommen durch: „Dieser Anblick, dieser Körper, diese Schönheit! Du wirst meine neue Muse!“ Alle Blicke waren auf ihn gerichtet und als es hieß „Champagner für alle“ applaudierten und jubelten die Mitarbeiter.

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Wilhelm berichtete mir voller Stolz von den vielen Komplimenten, die er aufgrund seiner Schönheit bekommen hatte. Der Monsieur verglich seine Schönheit mit berühmten Kunstwerken, wie beispielsweise der Statue des Poseidon von Kap Artemision oder der Laokoon-Gruppe. Der Intellekt des älteren Herren faszinierte Wilhelm und über mehrere Jahre war er nicht nur die Muse des Fotografen, sondern auch sein Lustknabe.

Junges Blut und eine außerordentliche Schönheit haben stets die besten Ideen aus dem Monsieur hervorgebracht. So begann für Wilhelm ein spektakuläres und einzigartiges Abenteuer, das einige Jahre anhielt, ehe er zu alt für den Gay Opa „Meister“ wurde.

Sie unternahmen viel miteinander, auch außerhalb des Ateliers. Sie gingen essen, besuchten verschiedene Theater und Vernissagen. Wilhelm saugte diese Erfahrungen begierig auf, was der Monsieur sehr schätzte, da sie dadurch die wunderbarsten Unterhaltungen hatten.

Das erste Mal hatte Wilhelm sexuelle Erfahrungen mit ihm gesammelt, als sie eine Woche nach Beginn des Praxisblocks ein privates Fotoshooting veranstalteten, bei dem die aktuelle Muse gekonnt in Szene gesetzt wurde. Anschließend hab es einen guten Wein und Käse. Die Unterhaltung ging mehrere Stunden und es dauerte wohl nicht lange, bis der Monsieur sein sexuelles Interesse bekundete.

Zum ersten Mal konnte Wilhelm seine Homosexualität frei ausleben.

Er fühlte sich stark und sicher an Monsieurs Seite und er war auch der Grund, weshalb Wilhelm anschließend seine Homosexualität offen auslebte und auch einen deutschen Mann heiratete.

Das Shooting endete in ein Aktshooting und anschließend hatten sie wohl „enorm heißen und wilden Sex“, wie mir Wilhelm grinsend und nostalgisch erklärte. Dabei leuchteten seine Augen intensiv. Es begann wohl alles nach dem Dessert und der Monsieur berührte Wilhelms Körper und war verzückt darüber, dass er sich genauso gut anfühlte, wie er aussah.

Wilhelm genoss die Aufmerksamkeit in vollen Zügen und er erklärte mir, dass er danach nie wieder eine Frau berühren wollte. Auf die ersten Annäherungsversuche folgten leidenschaftliche Zungenküsse, die Monsieur auf den Nacken, Brust und Penis ausweitete. Der Monsieur beschaffte ihm einen „Prügel, der pulsierte, dass er beinahe platzte“. Das bemerkte wohl auch der Monsieur und gab ihm einen Handjob, dass er „nach nur wenigen Sekunden zum Orgasmus kam“. Doch der Monsieur war noch lange nicht fertig mit dem Gay Opa Wilhelm.

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Der Anfang war nun gemacht und der Fotograf begann nun, mit seinen Fingern die Prostata von Wilhelm zu massieren. Er beschrieb das Folgende als das „intensivste und erregendste Gefühl“, was er jemals verspürte. Der Monsieur hielt sich lange mit der Prostatamassage auf und so kam Wilhelm nach mehreren Minuten erneut und das so lustvoll, dass es wohl „ganz Paris mitbekommen haben dürfte“.

Danach hatte er zum ersten Mal einen Penis im Mund und der Monsieur erfreute sich, dass seine Muse scheinbar auch sehr begabt mit seinem „Liebesmund“ sei. Das war auch das erste Mal, dass Wilhelm Sperma in seinem Mund hatte, von dem er meinte, dass es nach einem lieblichen Wein an einem lauen Sommerabend schmeckte.

Das war nur der Beginn einer mehrjährigen Affäre, wo Wilhelm als Muse und Lustknabe agierte. Danach berichtete er mir noch von ausschweifenden Orgien, wo selbst die „Griechen nicht schlecht gestaunt hätten“ und den intellektuellen Gesprächen und kulturreichen Erfahrungen.

Ich fragte ihn, was aus dem Monsieur geworden sei und er berichtete mir, dass sie noch lange Briefkontakt pflegten und er ihm auch half, weitere Musen zu finden. Zudem wollte ich wissen, wie er damit klarkam, dass dies alles ein abruptes Ende genommen hatte. Daraufhin meinte er nur, dass klar gewesen sei, dass alles nur eine Frage der Zeit gewesen sei. Denn es war von Beginn an offensichtlich, dass er nur junge Männer als Muse nehmen würde.

Bis zuletzt erzählte er mir immer wieder von dem Monsieur und irgendwann machte er seinen letzten Atemzug. Die anderen Pfleger und Pflegerinnen werden ihn als lustigen, offenen und intelligenten „Gay Opa“ in Erinnerung behalten, doch ich durfte einen tieferen Blick in sein inspirierendes Leben wagen und seine Geschichten haben mich dazu bewogen, selbst mein Leben zu genießen,… Komme was wolle.

 

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