Ohne Sex läuft es nicht, oder?

Sex gehört doch irgendwie zu jeder funktionierenden Beziehung dazu, oder nicht? Nicht immer ist es möglich, derart standardisierte Aussagen zu treffen. Denn: manche Männer brauchen mehr, manche Männer brauchen weniger Zweisamkeit dieser Art.

Fest steht jedoch auch, dass Sex der Beziehung auf unterschiedlichen Ebenen guttun kann. Spätestens dann, wenn ein Partner dem anderen weniger Sex „genehmigt“ als dieser gerne hätte, kommt es oft zu Problemen. Aber: wie viel Sex ist eigentlich „normal“?

Standardisierte Regeln sind out!

„Wer glücklich sein möchte, sollte mindestens einmal in der Woche mit seinem Mann schlafen!“ Solche und ähnliche Sprüche gelten als überholt. Denn: gerade im Zusammenhang mit Sex sollte nie standardisiert vorgegangen werden.

Viel wichtiger ist es stattdessen, ehrlich zu sich und ehrlich zu seinem Partner zu sein. Wer beispielsweise an einem Tag keine Lust auf Sex hat, sollte sich nicht dazu gezwungen fühlen. Gleichzeitig ist es auch besonders wichtig, über die eigenen Wünsche zu sprechen. Ansonsten könnte es sein, dass der Sex im Laufe der Zeit – manchmal aus purer Bequemlichkeit – monoton wird.

Natürlich ist es auch möglich, dass sich im Laufe der Zeit neue Wünsche entwickeln. Hier sind die Paare im Vorteil, die es im Laufe der Zeit geschafft haben, ein besonderes Vertrauensverhältnis zueinander aufzubauen. Wer „über alles“ reden kann, kann auch über Sex und die Themen, die dazugehören, sprechen.

Lustkiller ausschalten

Hierbei handelt es sich um ein altbekanntes Thema: Einer hat Lust, der andere nicht. Treten solche „Schatz, ich habe Kopfschmerzen!“-Szenarien öfter auf, kann dies durchaus für dicke Luft sorgen. Oft ist Stress ein klassischer Lustkiller. Wer abends nicht abschalten kann, kann sich auch nur schwer fallenlassen.

Daher ist es umso wichtiger, bei einer immer schwächeren Libido die eigenen Alltagsgewohnheiten zu hinterfragen, um so dem Problem möglicherweise auf die Schliche zu kommen. Wer weiß, wodurch seine Unlust begründet wird, kann oft auch Mittel finden, um sie zu bekämpfen. Manchmal kann sexuelles Desinteresse am Partner auch durch Krankheiten hervorgerufen werden. Dies gilt es selbstverständlich ebenfalls, abzuchecken.

Sex – ein Faktor von vielen

Trotz der Tatsache, dass es sich beim Sex um das berühmte „Salz in der Suppe“ handelt, steht auch fest, dass keine Beziehung allein durch regelmäßigen Beischlaf gerettet werden kann. Das bedeutet, dass für eine glückliche Beziehung auch weitere Details, wie beispielsweise Kommunikationsbereitschaft, gegenseitiger Respekt und Co. vorhanden sein müssen.

Wer entspannt gegenüber dem Partner ist, sich wohlfühlt und sich gleichzeitig nicht selbst verliert, kann dementsprechend auch oft von einem erfüllenden Sexleben profitieren.

So bleibt die Liebe erhalten

9 responses to “Ohne Sex läuft es nicht, oder?”

  1. Mir geht es grundsätzlich nicht um Sex. Zur Zeit bin ich eh alleine.

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  2. Ich finde sex gehört immer zu einer guten Partnerschaft. Man sollte aber greativ sein und viel versuchen.

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  3. Nur wer forscht, kann seine Ziele oder die des Partners erreichen. Abwechslung tut jedem gut, auch wenn man im ersten Moment angst davor hat. Man muss sich im klaren sein, was man möchte und was nicht. Alles andere kommt dann meist von selbst.

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  4. Für mich gehört Sex dazu . Man will seine Liebe ausleben und die Nähe des Partners spüren

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  5. Nur wenige kommen ohne Sex aus oder führen vlt ne Beziehung ohne Sex, aber es gibt diese Ausnahmen.
    Grundsätzlich stimme ich der These zu, dass eine Beziehung ohne Sex nicht (gut oder überhaupt nicht) geführt werden kann. Darum gehört der Sex sicher dazu. Wenn man mit und bei seinem Partner tierisch abgehen kann, sich einander widmet, sich anvertraut und kennt ist diese Zweisamkeit in Intimität wohl die schönste Erfahrung der Welt.
    Aus meiner Lebens- und Liebeserfahrung möchte ich folgende Anmerkungen machen:
    1. Sex ist vielseitig und beginnt nicht erst mit dem Koitus und der Vereinigung. Das Vorspiel, das Nachspiel – beides ist mindestens so wichtig als Liebeszeichen. Denn der Geschlechtsverkehr an sich dauert ja nicht so lange wie oft gesagt und vielfach geprahlt wird 😉 Das Wichtigste ist wohl, mit seinem Partner über ALLES auch darüber reden zu können – über seine Bedürfnisse, seine Ideen… Immerhin gibt es bestimmte Vorlieben, Liebeszeichen für den Partner, die Kenntnis nicht nur der allgemeinen erogenen Zonen, sondern auch die persönlichen Lieblings-Stellen und -positonen, die den Partner „ansprechen“ und in den 7 Himmel der Liebe und Geilheit führen.
    2. Wenn man sich immer besser kennt + sehr aufeinander eingeht, kann Sex tatsächlich die schönste Nebensache der Welt sein und immer noch mehr werden. Wer völlig auf den Partner eingeht ohne seine eigenen Bedürfnisse zu missachten, kann den Anderen glücklich machen. Dabei gilt: Wenn 2 einander glücklich machen wollen (nicht nur, aber auch beim Sex), wird auch wirklich glücklich.
    3. Wer sich die Freiheit nimmt, auszuprobieren und gelten zu lassen „alles kann, nix muss“, kann sich wirklich total hingeben und bleibt offen für Experimente. Manches probiert man vlt nur einmal, Bewährtes aber mehrfach und doch ist das alles dann keine bloße Routine…

    4, Natürlich gibt es auch sehr unterschiedliche Themen und Fetische, über die sich Partner oft nicht austauschen oder sie ansprechen. Das kann ich nur bedauern. Denn darin liegt doch gerade das Potential, gg falsche Routine offen und geliebt wie liebend sich um einander zu kümmern. Mir selbst ist eine „offene Partnerschaft“ vom Wortsinn Blödsinn, denn eine Partnerschaft sollte doch immer unvergleich, ungeteilt und einmalig sein. Oder? Jedem das Seine, aber mir erschließt sich die Begründung dieser gelebten Liebesform nicht. Wohl aber zeigt sich nach viel Austausch auch im Freundeskreis eben genau DAS PROBLEM: Wer nicht intim vorbereitend über alle wechselseitigen Bedürfnisse reden kann, führt dann keine enge Partnerschaft oder Beziehung. Viele Bedürfnisse bleiben außen vor, werden anders befriedigt. Das kann zB BDSM sein oder andere Fetische, wo man aus Liebe zum Partner doch offen sein könnte für alle möglichen „Spielarten“ in liebevoller Hingabe und dem Wunsch, DEN PARTNER glücklich zu machen und dabei selbst glücklich zu werden.

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