„It’s a Sin“ – britische Miniserie kommt nach Deutschland

Wer Lust auf queere Unterhaltung hat, dürfte sich freuen – denn: im Juni wird die Serie „It’s a Sin“ auch im deutschen TV zu sehen sein. Die einzelnen Folgen werden über den Anbieter Starzplay gezeigt. Insgesamt wurden fünf Teile abgedreht.

Der Zuschauer kann sich dann zwischen der englischen Originalversion und der deutschen Übersetzung entscheiden. Die jeweils neuen Folgen werden dann im Wochentakt freigeschaltet.

It’s a Sin startet in Deutschland

Worum geht es bei „It’s a Sin“?

Die Handlung von „It’s a Sin“ ist schnell erklärt. Die Serie dreht sich um drei schwule Männer, die in den 1980er Jahren in London leben.

Irgendwann verändert sich das Leben von Roscoe, Ritchie und Colin jedoch schlagartig, als sie erfahren, dass sich – zunächst in Amerika – ein Virus breitmacht. Als HIV dann auch in England Opfer fordert, wird die Gefahr auf einmal noch greifbarer.

In einer Zeit, in der die Gefahr durch ein Virus wieder einmal eine wichtige Rolle im Leben der Menschen spielt, kann es durchaus den Horizont erweitern, noch einmal eine Reise in die Vergangenheit anzutreten und so möglicherweise noch einmal ein wenig besser nachvollziehen zu können, wie sich die Menschen damals gefühlt haben müssen.

Die Kenntnisse, die heute über HIV und Co. vorhanden sind, lagen damals noch in weiter Ferne. Der Titel „It’s a Sin“ lässt jedoch schon erahnen, wie viele Menschen zum Beginn der HIV Thematik dachten.

„It’s a Sin“ feierte in England bereits durchschlagende Erfolge

Hinter „It’s a Sin“ steckt genau der Regisseur, der unter anderem auch schon für Hits wie „Queer as Folk“ verantwortlich war: Russell T. Davies.

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Die Miniserie wurde – mit einigen Wochen Vorlauf vor Deutschland – schon in England und auch in den USA veröffentlicht. Das Feedback war extrem positiv.

Auch die Statistiken zeigen, dass die Streamingfans offensichtlich Bedarf an einem Blick auf die Vergangenheit und diese wichtige Thematik hatten. Denn: kaum eine andere Serie wurde von den Zuschauern so schnell durchgeschaut wie „It’s a Sin“.

Auch das Feedback in den Sozialen Netzwerken war überaus positiv – und das nicht nur von den Mitgliedern der queeren Community.

Starzplay setzt unter anderem auf queere Inhalte

Viele Streaminganbieter scheinen mitunter erkannt zu haben, dass das Interesse an queeren Inhalten zu den unterschiedlichsten Unternehmen durchaus da ist. So feierte auch „The Boys in The Band“ mit „Dr. Dr. Sheldon Cooper” Jim Parsons auf Netflix große Erfolge.

Starzplay ergänzt mit „It‘s a Sin” ebenfalls sein queeres Unterhaltungsprogramm und beweist damit, dass die Geschichten rund um die Community noch lange nicht auserzählt sind.

Queere Themen im TV – angesagter denn je?!

Ein Blick in die virtuelle TV- bzw. Streaming Zeitschrift zeigt, dass queere Themen heutzutage nicht nur eine größere Rolle spielen, sondern deutlich mehr als früher in die Tiefe gehen. Während es früher noch einen „Skandal“ darstellte, wenn zwei Männer sich im TV küssten, geht es heute mehr und mehr darum, die Probleme und die Herausforderungen, mit denen die Protagonisten konfrontiert werden, zu beleuchten.

Es geht bei Weitem nicht mehr „nur“ um das Schwul-Sein, sondern darum, dieses zu beleuchten und möglicherweise so auch ein wenig mehr Einblick in eine Szene zu erhalten, die mittlerweile immer transparenter geworden ist.

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Datingformate, wie zum Beispiel „Prince Charming“, werden so durch einen (oft) besonders intensiven Einblick in queere Gefühlswelten ergänzt. Wie tiefgreifend diese sind, ist dann natürlich auch immer vom jeweiligen Format abhängig. Glücklicherweise gibt es hier jedoch mittlerweile eine deutlich größere Auswahl als noch vor einigen Jahren.

 

Du suchst etwas auf das du warten kannst? Warte doch auf Princess Charming, denn sie startet am 25.05

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