{"id":9785,"date":"2021-11-19T18:14:06","date_gmt":"2021-11-19T17:14:06","guid":{"rendered":"https:\/\/planet-randy.com\/blog\/?p=9785"},"modified":"2021-11-20T21:19:58","modified_gmt":"2021-11-20T20:19:58","slug":"facebook-aendert-die-werberichtlinien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/planet-randy.com\/blog\/facebook-aendert-die-werberichtlinien\/","title":{"rendered":"Facebook \u00e4ndert die Werberichtlinien"},"content":{"rendered":"<h2>Facebook Targetings, die auf sexuelle Orientierung abzielen, sollen verboten werden<\/h2>\n<p>Facebook \u00e4ndert einmal mehr seine Richtlinien. Dieses Mal geht es um das Targeting, das vor allem f\u00fcr die Werbetreibenden auf der Plattform eine wichtige Rolle spielt. Ab dem kommenden Jahr soll es verboten sein, beispielsweise Werbung basierend auf Targetings wie \u201e<em>schwul<\/em>\u201c usw. zu schalten. Kurz: die sexuelle Orientierung der Werbekonsumenten auf Facebook soll keine Rolle mehr spielen.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-9786\" src=\"https:\/\/planet-randy.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/historia-de-facebook-1280x720-1.jpg\" alt=\"Facebook \u00e4ndert die Werberichtlinien\" width=\"1280\" height=\"720\" srcset=\"https:\/\/planet-randy.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/historia-de-facebook-1280x720-1.jpg 1280w, https:\/\/planet-randy.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/historia-de-facebook-1280x720-1-200x113.jpg 200w, https:\/\/planet-randy.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/historia-de-facebook-1280x720-1-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/planet-randy.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/historia-de-facebook-1280x720-1-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/p>\n<h3>Optionen f\u00fcr Werbekunden sollen eingeschr\u00e4nkt werden<\/h3>\n<p>In Zukunft haben Werbekunden bei Facebook weniger M\u00f6glichkeiten, ihre Anzeigen auf die jeweilige Zielgruppe zuzuschneiden. Genaugenommen soll es Einschnitte im Zusammenhang mit Gruppen geben, die laut der Social Media Plattform als \u201e<em>sensibel<\/em>\u201c eingestuft werden. Stichtag f\u00fcr die \u00c4nderungen ist der 19. Januar 2022.<\/p>\n<p><em>Ab diesem Tag werden entsprechende Targetings, die sich mit:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>der sexuellen Orientierung eines Menschen<\/em><\/li>\n<li><em>seiner Religion<\/em><\/li>\n<li><em>seiner politischen Einstellung<\/em><\/li>\n<li><em>seiner Ethnie<\/em><\/li>\n<li><em>seiner Gesundheit<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>auseinandersetzen, nicht mehr angeboten werden. Unternehmen oder Organisationen, die dann zum Beispiel Regenbogenfamilien oder Transsexuelle ansprechen m\u00f6chten, k\u00f6nnen ihre Kampagnen dementsprechend nicht mehr filtern.<\/p>\n<h4><strong>Weshalb \u00e4ndert Facebook die Werberichtlinien?<\/strong><\/h4>\n<p>Grunds\u00e4tzlich handelt es sich beim Targeting um eine tolle Funktion, um auf der Plattform im Idealfall genau die Menschen zu erreichen, die sich f\u00fcr ein bestimmtes Angebot interessieren k\u00f6nnten. Facebook begr\u00fcndet seine Entscheidung jedoch damit, dass bef\u00fcrchtet wurde, dass die entsprechenden Gruppen, zum Beispiel die Mitglieder der LGBTQI+ Community und andere, aufgrund des gezielten Targetings negative Erfahrungen machen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Der Konzert betitelt das Ganze als eine durchaus \u201e<em>schwierige Entscheidung<\/em>\u201c, da es Unternehmen weiter erlaubt sein solle, ihre Kampagnen entsprechend zu personalisieren. Auch wenn es derzeit so aussieht, als ob sich f\u00fcr Werbetreibende auf Facebook ab kommenden Januar einiges ver\u00e4ndert, bleibt abzuwarten, ob sich das ver\u00e4nderte Targeting in dieser Form weiter durchsetzen lassen wird oder ob es m\u00f6glicherweise \u201e<em>Schlupfl\u00f6cher<\/em>\u201c gibt.<\/p>\n<p>Vielleicht handelt es sich bei den Ver\u00e4nderungen auch um eine Antwort auf die Vorw\u00fcrfe, die im Zusammenhang mit Facebook immer wieder laut werden. Immerhin gibt es mittlerweile viele Experten, die die Plattform kritisch sehen. Die Entscheidung, einzelne Gruppen auf diese Weise zu sch\u00fctzen, k\u00f6nnte ein erster Schritt auf dem Weg zu mehr Transparenz werden.<\/p>\n<h5><strong>Queers auf Facebook \u2013 wie tolerant ist das Netzwerk?<\/strong><\/h5>\n<p>Statistiken zufolge gibt es viele Queers, die \u2013 nicht nur in Deutschland \u2013 unter Cyber Mobbing leiden. Unter anderem nutzen zahlreiche User die Plattform als eine Art \u201e<em>rechtsfreien Raum<\/em>\u201c, indem sie andere beschimpfen und\/ oder sogar bedrohen.<\/p>\n<p>Obwohl es auf der Plattform durchaus Funktionen gibt, mit deren Hilfe Mobber gemeldet und blockiert werden k\u00f6nnen, zeigt der Alltag immer wieder, dass dieses Vorgehen h\u00e4ufig wenig bringt bzw. entsprechende Bem\u00fchungen im Sande verlaufen. Dementsprechend k\u00f6nnte die Entscheidung, im Zusammenhang mit Werberichtlinien hier ein wenig genauer hinzuschauen, tats\u00e4chlich von Vorteil sein.<\/p>\n<p>Bei genauer Hinsicht zeigt sich jedoch, dass es mehr braucht, um die Community, die Anh\u00e4nger von Religionen und viele andere Personengruppen nachhaltig zu sch\u00fctzen. M\u00f6glicherweise m\u00f6chte sich die Plattform durch den neuen Namen (\u201e<em>Meta<\/em>\u201c) auch in dieser Hinsicht neu erfinden. Letztendlich wird die Erfahrung zeigen, was die vor einigen Tagen angek\u00fcndigten Schritte bewirken werden und welche Details es noch braucht, um das Netzwerk community-freundlicher werden zu lassen.<\/p>\n<p>Wusstest du schon das\u00a0<a title=\"Die WorldPride 2025 in Taiwan\" href=\"https:\/\/planet-randy.com\/blog\/die-worldpride-2025-in-taiwan\/\" rel=\"bookmark\">Die WorldPride 2025 in Taiwan <\/a>stattfindet?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Facebook Targetings, die auf sexuelle Orientierung abzielen, sollen verboten werden Facebook \u00e4ndert einmal mehr seine Richtlinien. Dieses Mal geht es um das Targeting, das vor allem f\u00fcr die Werbetreibenden auf der Plattform eine wichtige Rolle spielt. Ab dem kommenden Jahr soll es verboten sein, beispielsweise Werbung basierend auf Targetings wie \u201eschwul\u201c usw. zu schalten. 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