{"id":12270,"date":"2022-07-22T10:00:33","date_gmt":"2022-07-22T08:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/planet-randy.com\/blog\/?p=12270"},"modified":"2022-07-22T17:34:58","modified_gmt":"2022-07-22T15:34:58","slug":"gay-opa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/planet-randy.com\/blog\/gay-opa\/","title":{"rendered":"Gay Opa"},"content":{"rendered":"<h2>Aus dem Leben von einem \u201eGay Opa\u201c<\/h2>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-12271\" src=\"https:\/\/planet-randy.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Gay-Opa.jpg\" alt=\"Gay Opa\" width=\"948\" height=\"474\" srcset=\"https:\/\/planet-randy.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Gay-Opa.jpg 948w, https:\/\/planet-randy.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Gay-Opa-200x100.jpg 200w, https:\/\/planet-randy.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Gay-Opa-768x384.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 948px) 100vw, 948px\" \/><\/p>\n<p>Ich arbeite als Pfleger in einem Stift und lerne die unterschiedlichsten Menschen kennen. Ich finde, jeder sollte in den letzten Jahren, Monaten oder Wochen eine sichere Umgebung haben, in der es m\u00f6glich ist, sich selbst auszuleben und zu sich selbst zu stehen. F\u00fcr mich ist es das Sch\u00f6nste, wenn die Patienten mir ihre Lebensgeschichte voller Freude noch einmal erz\u00e4hlen und ich ihre Hand halten kann, wenn sie sich an all die \u201esch\u00f6nen Zeiten\u201c erinnern.<\/p>\n<p>Abschiede schmerzen in diesem Zusammenhang (und in meinem Beruf im Allgemeinen) immer besonders. Vor Kurzem musste ich meinen \u201eModezar\u201c verabschieden. Ich habe ihn scherzhaft so genannt, w\u00e4hrend er sich bei den Pflegern als \u201eGay Opa\u201c vorstellte. Wir hatten sofort einen guten Draht zueinander, da ich auch homosexuell bin und wir deshalb auf einer Wellenl\u00e4nge lagen. Er erz\u00e4hlte mir viele Geschichten von seinen zahlreichen Abenteuern, M\u00e4nnern und Reisen.<\/p>\n<p>Er kam nach Deutschland, um seine Wurzeln kennenzulernen, da seine Mutter von einem deutschen Soldaten geschw\u00e4ngert wurde, den sie nur mit Hass betrachtete. Deshalb machte er sich mit 50 Jahren allein auf den Weg nach Deutschland und lernte hier seine gro\u00dfe Liebe kennen, weshalb er hierblieb. Eine Geschichte hat mich dabei besonders fasziniert, denn zu seiner Studienzeit hat er bei einem Praxisblock im Bereich \u201eFotografie und Kunst\u201c (er studierte Mode und Kunst in Paris) einen \u00e4lteren Herren Anfang 60 kennengelernt. Er wurde zu seiner Muse.<\/p>\n<p>Diese Geschichte hat mich so fasziniert, dass ich sie mit euch teilen muss. Unter anderem deswegen, weil es hier ab und an hei\u00df herging. Aufgrund der Anonymit\u00e4t, die ich auf jeden Fall f\u00fcr ihn wahren m\u00f6chte, habe ich die Handlung und die Namen ein wenig abge\u00e4ndert. Doch die Geschichte ist erf\u00fcllt mit freier Liebe und einem interessanten Lebensabschnitt.<\/p>\n<h3>L\u2019amour toujours: Mein Opa und sein Liebesleben<\/h3>\n<p>W\u00e4hrend seines Studiums lernte Gay Opa Wilhelm einen Fotografen kennen, der zu der Zeit einen gro\u00dfen Namen hatte und viel gebucht wurde. Den echten Namen hat er mir nie verraten, jedoch nannte er ihn immer \u201eMonsieur homme gris\u201c (Herr Grauer Mann). Er hatte sich damals f\u00fcr einen Praxisblock in seinem Atelier beworben und durfte seine praktischen Erfahrungen dort sammeln.<\/p>\n<p>Als er zum ersten Mal das Atelier betrat, musste Monsieur bei seinem Anblick wohl kurz ohnm\u00e4chtig geworden sein. Verwirrt eilten ihm seine Mitarbeiter zur Hilfe und ein wenig Riechsalz half dabei, ihn zur\u00fcckzuholen. Exzentrisch und einzigartig, wie er war, lief er zu Wilhelm und drehte wohl vollkommen durch: \u201eDieser Anblick, dieser K\u00f6rper, diese Sch\u00f6nheit! Du wirst meine neue Muse!\u201c Alle Blicke waren auf ihn gerichtet und als es hie\u00df \u201eChampagner f\u00fcr alle\u201c applaudierten und jubelten die Mitarbeiter.<\/p>\n<p>Wilhelm berichtete mir voller Stolz von den vielen Komplimenten, die er aufgrund seiner Sch\u00f6nheit bekommen hatte. Der Monsieur verglich seine Sch\u00f6nheit mit ber\u00fchmten Kunstwerken, wie beispielsweise der Statue des Poseidon von Kap Artemision oder der Laokoon-Gruppe. Der Intellekt des \u00e4lteren Herren faszinierte Wilhelm und \u00fcber mehrere Jahre war er nicht nur die Muse des Fotografen, sondern auch sein Lustknabe.<\/p>\n<p>Junges Blut und eine au\u00dferordentliche Sch\u00f6nheit haben stets die besten Ideen aus dem Monsieur hervorgebracht. So begann f\u00fcr Wilhelm ein spektakul\u00e4res und einzigartiges Abenteuer, das einige Jahre anhielt, ehe er zu alt f\u00fcr den Gay Opa \u201eMeister\u201c wurde.<\/p>\n<p>Sie unternahmen viel miteinander, auch au\u00dferhalb des Ateliers. Sie gingen essen, besuchten verschiedene Theater und Vernissagen. Wilhelm saugte diese Erfahrungen begierig auf, was der Monsieur sehr sch\u00e4tzte, da sie dadurch die wunderbarsten Unterhaltungen hatten.<\/p>\n<p>Das erste Mal hatte Wilhelm sexuelle Erfahrungen mit ihm gesammelt, als sie eine Woche nach Beginn des Praxisblocks ein privates Fotoshooting veranstalteten, bei dem die aktuelle Muse gekonnt in Szene gesetzt wurde. Anschlie\u00dfend hab es einen guten Wein und K\u00e4se. Die Unterhaltung ging mehrere Stunden und es dauerte wohl nicht lange, bis der Monsieur sein sexuelles Interesse bekundete.<\/p>\n<h4>Zum ersten Mal konnte Wilhelm seine Homosexualit\u00e4t frei ausleben.<\/h4>\n<p>Er f\u00fchlte sich stark und sicher an Monsieurs Seite und er war auch der Grund, weshalb Wilhelm anschlie\u00dfend seine Homosexualit\u00e4t offen auslebte und auch einen deutschen Mann heiratete.<\/p>\n<p>Das Shooting endete in ein Aktshooting und anschlie\u00dfend hatten sie wohl \u201eenorm hei\u00dfen und wilden Sex\u201c, wie mir Wilhelm grinsend und nostalgisch erkl\u00e4rte. Dabei leuchteten seine Augen intensiv. Es begann wohl alles nach dem Dessert und der Monsieur ber\u00fchrte Wilhelms K\u00f6rper und war verz\u00fcckt dar\u00fcber, dass er sich genauso gut anf\u00fchlte, wie er aussah.<\/p>\n<p>Wilhelm genoss die Aufmerksamkeit in vollen Z\u00fcgen und er erkl\u00e4rte mir, dass er danach nie wieder eine Frau ber\u00fchren wollte. Auf die ersten Ann\u00e4herungsversuche folgten leidenschaftliche Zungenk\u00fcsse, die Monsieur auf den Nacken, Brust und Penis ausweitete. Der Monsieur beschaffte ihm einen \u201ePr\u00fcgel, der pulsierte, dass er beinahe platzte\u201c. Das bemerkte wohl auch der Monsieur und gab ihm einen Handjob, dass er \u201enach nur wenigen Sekunden zum Orgasmus kam\u201c. Doch der Monsieur war noch lange nicht fertig mit dem Gay Opa Wilhelm.<\/p>\n<p>Der Anfang war nun gemacht und der Fotograf begann nun, mit seinen Fingern die Prostata von Wilhelm zu massieren. Er beschrieb das Folgende als das \u201eintensivste und erregendste Gef\u00fchl\u201c, was er jemals versp\u00fcrte. Der Monsieur hielt sich lange mit der Prostatamassage auf und so kam Wilhelm nach mehreren Minuten erneut und das so lustvoll, dass es wohl \u201eganz Paris mitbekommen haben d\u00fcrfte\u201c.<\/p>\n<p>Danach hatte er zum ersten Mal einen Penis im Mund und der Monsieur erfreute sich, dass seine Muse scheinbar auch sehr begabt mit seinem \u201eLiebesmund\u201c sei. Das war auch das erste Mal, dass Wilhelm Sperma in seinem Mund hatte, von dem er meinte, dass es nach einem lieblichen Wein an einem lauen Sommerabend schmeckte.<\/p>\n<p>Das war nur der Beginn einer mehrj\u00e4hrigen Aff\u00e4re, wo Wilhelm als Muse und Lustknabe agierte. Danach berichtete er mir noch von ausschweifenden Orgien, wo selbst die \u201eGriechen nicht schlecht gestaunt h\u00e4tten\u201c und den intellektuellen Gespr\u00e4chen und kulturreichen Erfahrungen.<\/p>\n<p>Ich fragte ihn, was aus dem Monsieur geworden sei und er berichtete mir, dass sie noch lange Briefkontakt pflegten und er ihm auch half, weitere Musen zu finden. Zudem wollte ich wissen, wie er damit klarkam, dass dies alles ein abruptes Ende genommen hatte. Daraufhin meinte er nur, dass klar gewesen sei, dass alles nur eine Frage der Zeit gewesen sei. Denn es war von Beginn an offensichtlich, dass er nur junge M\u00e4nner als Muse nehmen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Bis zuletzt erz\u00e4hlte er mir immer wieder von dem Monsieur und irgendwann machte er seinen letzten Atemzug. Die anderen Pfleger und Pflegerinnen werden ihn als lustigen, offenen und intelligenten \u201eGay Opa\u201c in Erinnerung behalten, doch ich durfte einen tieferen Blick in sein inspirierendes Leben wagen und seine Geschichten haben mich dazu bewogen, selbst mein Leben zu genie\u00dfen,\u2026 Komme was wolle.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/planet-randy.com\/blog\/mannfuermann-gay\/\">Hier findest du weitere und sinnliche\u00a0Mannfuermann Gay Geschichten<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus dem Leben von einem \u201eGay Opa\u201c Ich arbeite als Pfleger in einem Stift und lerne die unterschiedlichsten Menschen kennen. Ich finde, jeder sollte in den letzten Jahren, Monaten oder Wochen eine sichere Umgebung haben, in der es m\u00f6glich ist, sich selbst auszuleben und zu sich selbst zu stehen. 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